Die Weisheiten des Befehlshabers der Gläubigen (a.) 96-100
96. Und er (a.) sagte:
Wahrlich,
diejenigen unter den Menschen stehen den Propheten am
nächsten, die das größte Wissen darüber haben, was sie (die
Propheten) gebracht haben.
Dann verlas er den Vers:
Sicherlich sind die Ibrahim Nächststehenden unter den Menschen
jene, die ihm folgten, und dieser Prophet und die Gläubigen.
Dann sagte er:
Der Freund
Muhammads ist derjenige, der Allah gehorcht hat, selbst wenn
er vom Verwandtschaftsverhältnis her entfernt zu ihm war, und
wahrlich, der Feind Muhammads ist derjenige, der Allah
ungehorsam wurde, selbst wenn er im nahen
Verwandtschaftsverhältnis zu ihm steht!
97. Er (a.) hörte einen Mann von
den Chawaridsch,
der das freiwillige Gebet nach Mitternacht verrichtete und (im
Qur´an) las, und sagte:
Schlaf in
Gewissheit [yaqin] ist besser als das Gebet im Zweifel.
98. Und er (a.) sagte:
Wenn ihr
eine Nachricht gehört habt, dann wägt sie ab unter Beachtung
(der Kriterien) des Verstandes, nicht (allein) mit denen des
Überliefertseins, denn die Überlieferer des Wissens sind
viele, während deren Hüter nur wenige sind.
99. Er hörte einen Mann sagen „Inna
lillahi wa inna ilaihi radschi´un (Zu Allahs gehören wir, und
zu Ihm kehren wir zurück)“, darauf sagte er (a.):
Wenn wir
sagen, dass wir zu Allahs gehören, ist das Eingeständnis
gegenüber uns selbst, dass Er die Herrschaftsgewalt über uns
hat, und „inna ilaihi radschi´un (und zu Ihm kehren wir
zurück)“ ist das Eingeständnis gegenüber uns, dass wir
sterblich sind.
100. Und er (a.) sagte, als ihn
einige Leute ins Gesicht lobten:
Oh Allah, Du kennst mich besser, als ich mich selbst kenne,
und ich kenne mich selber besser als sie es tun. Oh Allah,
mache uns besser als das, was sie denken, und vergebe uns, was
sie nicht wissen.