Das so genannte Weinberglager bei Zossen
in der Mark Brandenburg war ab 1916 ein Gefangenenlager in
Deutschland im Ersten Weltkrieg, in dem vor allem
Muslime aus Russland, vorwiegend Tartaren, untergebracht
wurden.
Aus dem Lager heraus entstand die
Wunsdorfer Moschee. Zuvor wurde aber bereits im
benachbarten
Halbmondlager eine
Moschee eingeweiht. Ein
Minarett aus Holz diente als Symbol des benachbarten
Gebetsraums als
Moschee, bevor später die
Wunsdorfer Moschee errichtet wurde. Zuvor wurden
Gemeinschaftsritualgebet [salat-ul-dschami] in
provisorischen Freiluftmoscheen gebetet.
