Die Imam-Ali-Moschee in
Nadschaf gilt als eine der größten Heiligtümer für
Schiiten, da es das Mausoleum
Imam Alis (a.) umschließt. Sie wird im
Arabischen auch geweihte Städte [haram] des
Imam Ali (a.) bezeichnet.
In dem von einer Kuppel mit 777 Ziegeln aus Gold bedeckten
Gebäude ist Alis mächtiger goldener Schrein aufbewahrt. Ferner
lagern im Mausoleum uralte unersetzliche Dokumente sowie
weitere Kostbarkeiten aus Gold und Juwelen von unschätzbarem
Wert. Eine ebenso überragende Bedeutung hat der
Friedhof neben der Moschee. Auf dem 10 Quadratkilometer
großen Gelände mit
Minaretten und Kuppeln sollen im Laufe der Jahrhunderte
zwei Millionen
Schiiten ihre letzte Ruhestätte gefunden haben.
Es wird vermutet, dass die
Moschee im Jahre 977 n.Chr. das erste Mal von
Adhud al-Daula erbaut wurde. Nachdem sie durch ein Feuer
zerstört wurde, baute sie der Seldschukenherrscher Malik Schah
I. im Jahre 1086 n.Chr. wieder auf. Später wurde die Moschee
mehrfach umgebaut und erweitert.
Nach dem Einmarsch der US-Truppen in den Irak 2002 gab es
mehrere Anschläge auf die
Moschee darunter auch Anschläge auf zwei hohe Gelehrte: