Umar ibn Ali Scharafuddin al Misri al Sadi, bekannt als Ibn
Farid (Sohn des Notars) war ein berühmter
Mystiker im 12 Jh. n.Chr.Sein Vater stammte aus Hamat,
zog aber
Kairo,
wo der Sohn am 4.
Dhul-Qada 577 (12. März 1182) geboren wurde. Nach den
üblichen
islamischen Studien begann sein Interesse an der
Mystik
[tasawwuf] und er lebte fortan in den Bergen des Mukattam.
Später besuchte er
Mekka
und blieb dort einige Zeit, kehrte dann aber wieder nach
Kairo
zurück und starb dort 632 (1235). Am Fusse des Mukattam in
einem stillen Garten, von wo man die ganze Stadt übersehen
kann, wurde er beigesetzt.
Sein "Diwan" ist nicht unfangreich, gilt aber als ein
ansehnliches Werk. Sein bekanntestes Werk allerdings ist sien
"Nazm al Suluk, die in 756 Versen das
mystische Erlebnis des Autors schildert.