Der Gebetsrichtungswechsel ist ein wichtiges Ereignis in der
Anfangszeit des
Islam
und verdeutlicht einerseits dem
abrahamitischen Ursprung als auch die Hinwendung zu
Adam
(a.).Die heutige
Gebetsrichtung [qibla] zur
Kaaba
war anfänglich nicht die
Gebetsrichtung [qibla] der
Muslime. In der Anfangszeit des
Islam
beteten die
Muslime zusammen mit
Prophet Muhammad (s.) in Richtung
Jerusalem, weshalb
Jerusalem noch heute "erste
Gebetsrichtung" genannt wird.
Bei einem Gebet in der Nähe von
Medina
erhielt
Prophet Muhammad (s.) die Offenbarung des
Verses
2:144. Da er sich mitten im
Gemeinschaftsritualgebet [salat-ul-dschami] befand, stand
er auf und ging ans andere Ende der Gemeinschaft, worauf sich
alle um ca. 180 Grad umdrehen mussten. Das Ereignis fand im
2. Jahr
n.d.H. am 18.
Muharram und nach anderen
Überlieferungen am 15.
Radschab statt. An dem Ort, an dem das stattfand, wurde
die
Mosche der beiden Gebetsrichtungen [masdschid al-qiblatain]
errichtet.