Fatih-Moschee
Fatih-Moschee in Bremen

Aussprache:
arabisch:
persisch:
englisch: Fatih-Mosque Bremen

Bild: Fatih-Moschee in Bremen 2006

Die Fatih-Moschee ist die Moschee der ältesten und größten muslimischen Gemeinde in Bremen. 1973 wurde ein "Verein zur Erhaltung des islamischen Gebetsraumes in Bremen e.V." gegründet und 1974 in das Vereinsregister eingetragen. Sie musste mehrmals umziehen, um dem Wachstum der Gemeinde gerecht werden zu können (Von der Rembertistraße in die Ortstraße und von dort in eine ehemalige Fabrikhalle an der Waltjenstraße). Als Namensgeber der 1999 eröffneten Moschee stand die schöne große Fatih Moschee in Istanbul.

Der Grundstein für den Neubau der Fatih-Moschee wurde am 8. Juni 1995 gelegt. 1998 zog die Gemeinde in die Moschee ein, dass zu der Zeit noch nicht ganz fertig war. Die feierliche Einweihung und somit die offizielle Eröffnung fand ein Jahr später, am 3. Dezember 1999, statt. Die Moschee wurde ausschließlich mit Spendengeldern finanziert.

Das Minarett der Moschee hat eine Höhe von 27,5 m und der der Durchmesser der Kuppel beträgt 12 m. Ausgelegt ist die Moschee für ca. ca.1.300 Gebetsplätze. Für die Ausschmückung des Gebetsraumes wurden ca. 5000 kunstvolle Motivkacheln aus der anatolischen Stadt Kütahya verwendet. Die kunstvolle Bemalung des Gebetsraumes erfolgte durch zwei chinesische und vier türkische Muslim.

Der Name der Moschee geht auf Fatih Sultan Mehmed zurück.

Links zum Thema

bullet Homepage der Fatih-Moschee in Bremen