Dschafar ibn Yahya Barmaki ist einer der letzten
einflussreichen Persönlichkeiten der
Barmakiden. Er ist der Sohn von Yahya ibn Chalid (starb
806 n.Chr.) der die Hinrichtung seines Sohnes miterlebte.
Dschafar ibn Yahya wurde 803 n.Chr. geköpft weil er eine
Affäre mit
Abbasa,
der Schwester
Harun al-Raschids hatte.
Harun al-Raschid hatte ihn vorher zum Wesir ernannt.
Zu
Lebzeiten genoss er ansehen aufgrund seiner wissenschaftlichen
Kenntnisse. Ihm wird zugeschrieben zahlreiche griechische
Werke in
Bagdad
eingeführt zu haben. Angeblich soll Dschafar auch die erste
Papierproduktion in
Bagdad
initiiert haben mit Hilfe eines chinesischen Gefangenen.
Als "Wesir Dschafar" erscheint er in vielen Geschichten,
Legen, Märchen, Erzählungen und neuerdings sogar
Software-Spielen.