Aton war eine altägyptische Gottheit, die in ihrer Erscheinung
als Sonnenscheibe verehrt wurde und gilt als Einführung des
Monotheismus unter dem Einfluss von
Josef
(a.).Unter der Herrschaft des
Pharao
Echnaton (derjenige, der sich Aton ergibt) wurde der alte
Glaube an
Götzen überwunden. Der
Monotheismus wurde zur Staatsreligion erklärt.
Echnaton, der
Josef
(a.) zu einer Art
Großwesir ernannt hatte, glaubte an dessen
Prophetentum und ließ alle
Götzen und ihre Kultstätten zerstören und ihre Namen
tilgen. Diese Vernichtung konzentrierte sich in allererster
Linie auf die Götterdreiheit Amun, Mut und Chons. Dabei
schaffte Echnaton insbesondere die Halb-Gottheits-Funktion
seiner eigenen Position als "Götterkönig" ab.
Unter Echnatons unmittelbaren Nachfolgern Tutenchamun,
Semenchkare und Eje wurde der
Monotheismus zugunsten der Gewaltherrschaft wieder
abgeschwächt, was zur Wiedereinsetzung der alten
Götzen führte. Mit Haremhab, der schon unter Echnaton
Oberbefehlshaber des ägyptischen Heeres und unter Tutenchamun
sogar eine Art Königsstellvertreter war, setzte eine
konsequentere Überwindung des Aton-Kultes ein. Diese wurde
noch von Sethos I. und Ramses II. gegen
Moses
(a.) zielstrebig betrieben.
Die Erinnerung an
Josef
(a.) wurde systematisch gelöscht.