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Ahmad Amin war ein
muslimischer Gelehrter und Autor am Anfang des. 20. Jh. in
Ägypten.
Ahmad Amin ist am 1.11.1878 in
Kairo
als Sohn eines Gelehrten der
Al-Azhar-Universität geboren, dem er auch seine ersten
Lehren verdankt. Ab 1907 verblieb er an der Madrasa al-Qada
vier Jahre lang als Student und einige Dutzend Jahre als
Lehrer und Assistent des Direktoriums, der ihn in die
englische Sprache einführte. Nach einige Jahren in der
Ausbildung im
islamischen Recht [scharia] ging er 1926 an die damalige
Ägyptische Universität (heute Universität Kairo) und blieb
dort bis zu seiner pensionierung 1946. Ab 1914 war er der
Leiter einer Autorenvereinigung (Ladschnat al-Ta'lif wa
al-Tardschama wa al-Naschr). Er schrieb auch regelmäßig in der
Zeitschrift al-Thaqafa im Zeitraum 1939 bis 1953.
Sein bekanntestes Werk ist das achtbändige Geschichtswerk
über die islamische Kultur und Geschichte aufgeteilt in die
Bereiche:
 | "Fadschr al-Islam" (Morgendämmerung des Islam), über die
Zeit bis 1929 |
 | "Dhuha al-Islam" (Nachmittag des Islam), über 1933-1936 |
 | "Zhuhr al-Islam" (Abend des Islam= über 1945-1955 |
Darüber hinaus schrieb er über 100 Artikel und zahlreiche
Abhandlungen.
Zu seinen damals viel kritisierten Äußerungen gehörte der
Hinweis, dass
Muslime auch von Nichtmuslimen lernen könnten. |