Alp Tigin
  Alp Tigin

Aussprache:
arabisch:
persisch:
آلپ تکین
englisch:
Alp Takin

??? - 963 n.Chr.
??? - ???
n.d.H.

Alp Tigin bzw. Alp Takin war ein ehemaliger Militärsklave der Samaniden. Er gab den Anstoß zur Gründung der Dynastie der Ghaznawiden.

Er stieg zum Kommandeur der Leibwache (arab. hadschib al-huddschab) auf und übte die tatsächliche Macht anstelle des jungen Herrschers Abd al-Malik I. aus. Der Wesir Abu Ali al-Bal'ami verdankte Alp Tigin seine Ernennung und wagte nicht zu intervenieren. Um ihn aus der Hauptstadt zu entfernen, wurde Alp Tigin im Jahre 961 auf den Posten des Gouverneurs von Chorasan versetzt. Später wurde er dieses Amtes durch Mansur ibn Nuh enthoben, gegen dessen Inthronisation Alp Tigin opponiert hatte. Alp Tigin zog sich nach Balch zurück. Im Jahre 962 besiegte er eine Armee, die die Samaniden gegen ihn entsandt hatte. Er marschierte nach Ghazna, setzte dort die lokale Dynastie ab und gründete ein eigenes Reich mit Ghazna als Hauptstadt. Über sein Todesdatum existieren widersprüchliche Quellen. Es heißt, dass er im Jahr nach der Eroberung verstarb.