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Allama
Hilli
Aussprache: allaama
arabisch: علامه
persisch: علامه
englisch: Allama Hilli
648 - 726
n.d.H.
??? - 1325 n.Chr.
Bild: Grab in
Nadschaf
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Hasan ibn Yusuf ibn Ali ibn Mutahhar Hilli, vor allem
bekannt als Allama Hilli war ein hoch angesehener
Gelehrter der
Schia seiner Zeit, dem man den Titel
Allama
zuerkannt hatte.
Er lebt im Zeitraum 648-726
n.d.H.. Seine erste Ausbildung erfolgte durch seinen Onkel
mütterlicherseits
Muhaqqiq Hilli, der ihn auch
islamische Rechtswissenschaft lehrte. Weitere Lehren
erhielt er unter anderem bei
Nasir al-din al-Tusi, der ihn in Philosophie und
Logik [mantiq]
unterrichtete. Später saß er oft auch mit
sunnitischen
Gelehrten zusammen, um die Unterschiede tiefgründiger zu
erforschen.
Er hinterließ ungefähr 100 Werke, darunter einige, die
heute noch nur als Manuskript vorliegen. Als seine
bekanntesten Werke gelten:
 | Irschad |
 | Qawaid |
 | Tahrir, |
 | Tadhkiratul Fuqaha |
 | Tabsirat al-Mutallimin - dieses Buch wird heute noch in
der Lehre genutzt. |
Ihm werden viele Legenden zugeschrieben, die sein immenses
Ansehen, welches er unter seinen Anhängern genoss, belegen,
u.a. eine Begegnung mit
Imam
Mahdi (a.). Er soll auch großen Einfluss auf die Herrscher
der Ilchane gehabt haben,
insbesondere auf
Muhammad Chudabande (Öljeitu). Letzterer soll einer
Legende zufolge veranlasst haben, dass der Leichnam von Allama
Hilli nach dessen Ableben von
Bagdad
nach Soltaniye zu bringen. Sein Grab aber ist in
Nadschaf.
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