Alexander der Große war ein griechisch-makedonischer König und
Herrscher des Korinthischen Bundes.
Alexander dehnte die Grenzen des Reiches, das sein Vater
Philipp II. aus dem vormals eher unbedeutenden Kleinstaat
Makedonien sowie mehreren griechischen Poleis errichtet hatte,
durch den Alexanderzug nach Persien und Ägypten und bis an den
indischen Subkontinent aus. Durch die Unterwerfung von Ägypten
wurde er auch zum
Pharao.
Er war der Herrscher des damals größten Reichs. Mit seinem
Regierungsantritt wird auch der Beginn eines neuen Zeitalters
verbunden, der des Hellenismus.
Nach manchen
Qur'an-Kommentatoren ist Alexander der Große im
Heiligen Qur'an erwähnt als
Dhul-Qarnain (a.) erwähnt, wofür es aber keine
islamische Rechtfertigung gibt.In der
persischsprachigen Literatur erscheint er oft als ein edler,
sympathischer, nut der Philosophie vertrauter Eroberer. In der
Legende von der Niederlage des achämenidischen Herrschers
Darius wird seine Ritterlichkeit hervorgehoben. Darius war
nach der Niederlage seiner Armee, die in der Mininatur von
Scheich Zadeh dargestellt ist (siehe unten), von zwei seiner
eigenen Männer, die sich bei Alexander einschmeicheln wollten,
tödlich verletzt worden. Der Sieger aber ging zu dem
sterbenden Kaiser, versprach, seine Macht wiederherzustellen
und alles für seine Genesung zu tun, und befahl, die Verräter
zu hängen. Trotz aller Hilfe verschied Darius.

Eine Scheich Muhammad zugeschriebene Miniatur (s.u.) zeigt
die Trauer um den Tod Alexanders. Diese Miniatur ist die
letzte in
Dschamis Werk
Haft Aurang.
