Afyon
Afyon, Afyonkarahisar

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Afyonkarahisar

Bild: Blick auf Afyonkarahisar

Afyon bzw. Afyonkarahisar ist eine Stadt in der Türkei. Sie ist das Verwaltungszentrum der Provinz Afyonkarahisar.

Afyon liegt etwa 250 km südwestlich von Ankara in einer Hochebene des Binnenflusses Akar, die sich dort in mehrere Seitentäler verzweigt. Afyon ist der türkische Name für Opium. Bis heute ist die Stadt ein Zentrum des Mohn-Anbaues. Der ältere Name Karahisar bedeutet "Schwarze Festung". Der heutige Stadtname führt die historische und die heutige Kurzbezeichnung zu einem Namen zusammen.

Die Stadt hieß in römischer und byzantinischer Zeit Akroinos oder Akroinon. Aus ihrer antiken Geschichte ist kaum etwas bekannt. 740 n.Chr. verteidigte der byzantinische Kaiser Leo III. die Stadt in der Schlacht bei Akroinon erfolgreich gegen die Muslime. Unter Kılıç Arslan I. kam die Stadt die Herrschaft der Seldschuken. Die Festung war während der Kreuzzüge viel umkämpft. Schließlich gelang Bayezit I. die Eroberung. Die Osmanen verloren die Stadt 1402 n.Chr. an Tamerlan (Timur Lenk), eroberten sie aber wieder 1428 oder 1429 n.Chr.

Während des Nationalen Befreiungskrieges gelang der türkischen Armee unter Mustafa Kemal Paşa in der Schlacht vom Hügel Kocatepe bei Afyon vom 26. August bis zum 30. August 1922 der entscheidende Schlag gegen die griechischen Truppen (Büyük Taaruz). Dadurch wurde der schnelle Vorstoß zur Küste und der endgültige Sieg möglich.

Die Stadt Afyon ist bekannt für ihre Heilquellen und Heilbäder sowie für Marmor.