|
|
Abdullah Sultanpuri
Aussprache:
arabisch:
persisch: عبدالله سلطانپوری
englisch: Abdullah Soltanpuri
??? - 991
n.d.H.
??? - 1583 n. Chr.
|
| Abdullah
Sultanpuri gilt als einer der bekanntesten und
einflussreichsten
indischen Theologen des 16. Jh., der den Titel "Machdhum al-Mulk" trug.
Er lebte in den ersten Jahren der Jahren der Regierungszeit
Dschalaluddin Muhammad Akbars. Der Rivale von Abdullah
Sultanpuri , der seine Autorität in Frage stellte, war Scheich
Abd-un-Nabi. Ihre gegenseitige Feindschaft, wie von dem
Zeithistoriker Babauni erzählt, war verantwortlich für die
Machtergreifung von Scheoch Abulfazl der anschließend
Änderungen in
Akbars Regierung durchsetzte. Machdhum al-Mulk schrieb
eine Reihe von Abhandlungen über juristische Themen, darunter:
 | ein Kommentar zu
Tirmidhis Schamail un-Nabi, |
 | ein Monographie über die Fehlerlosigkeit der
Propheten unter dem Titel "Ismat-i-Anbiya".
|
Er soll ein
Rechtsurteil [fatwa] verfasst haben, nach dem die
Pilgerfahrt [hadsch] für
Muslime aus
Indien
nicht obligatorisch sei, weil für den Seeweg eine Erlaubnis
bzw. Papiere der Europäer und für den Landweg das Durchqueren
des
schiitischen
Iran
notwenig sei. |
|